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Zu welcher Jahreszeit ist der Einsatz eines Häckslers ratsam?

Häcksler JahreszeitDas Besondere am Gartenhäcksler ist, dass er zu allen Jahreszeiten genutzt werden kann. Bereits im Frühling, wenn der Rasen das erste Mal im Jahr gemäht wird, beginnt die Saison für den Häcksler. Es folgen zahlreiche weitere Aufgaben, die über die Zerkleinerung vom Heckenschnitt im Herbst bis hin zur Anfertigung von Futtermitteln für den Winter reichen. Um das passende Gerät für die jeweiligen Aufgaben zu finden, ist ein Gartenhäcksler Test geeignet, der auf den Herstellerangaben basiert. Dort erfahren Sie, welche Leistungen die jeweiligen Modelle besitzen und über welche technischen Eigenschaften sie verfügen. Aus den Angaben kann die bevorzugte Eignung für eine bestimmte Saison abgeleitet werden. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Gartenarbeiten Sie mit dem Häcksler zu welchen Jahreszeiten profitieren.

Der Gartenhäcksler im Frühling und im Sommer

Während der Frühlings- und Sommermonate fällt regelmäßig Rasenschnitt an. In Abhängigkeit von der gewünschten Höhe des Rasens und dem Wachstum sollten Sie alle 5 bis 14 Tage mähen. Der entstehende Abfall kann durch das Häckseln kostengünstig entsorgt beziehungsweise auf den Kompost gegeben werden. Die Volumenreduktion ist ein großer Vorteil. Der richtige Zeitpunkt für das Beschneiden von Bäumen hängt von dem Pflanzentyp ab. Handelt es sich um stark treibende, jedoch wenig Früchte tragenden Sorten, so sollte der Schnitt im Sommer erfolgen. Ein Beispiel für eine solche Pflanze ist die Weide. Durch das Beschneiden entsteht eine große Menge an Holz, welches sperrig ist. Der Gartenhäcksler erzeugt aus den Ästen und Zweigen Mulch, den Sie als biologischen Dünger verwenden. Die Häcksler entwickeln eine große Kraft, welche an den Herstellerangaben zur Leistung, zur Geschwindigkeit und zur maximalen Aststärke erkennbar ist.

Möchten Sie im Frühling oder im Herbst eine Neugestaltung des Gartens vornehmen und Bäume fällen oder Sträucher entfernen, so ist der Gartenhäcksler hilfreich bei der Entsorgung des Grünschnitts. In den meisten Gemeinden müssen Sie die Abfälle zur Deponie fahren, wobei ein geringes Volumen praktischer für den Transport ist. Die Entsorgungspreise werden oftmals anhand des Volumens bestimmt. Da das Häckselgut über ein geringes Volumen verfügt, reduzieren sich die Kosten. Soll der Grünschnitt im eigenen Garten als Mulch wiederverwendet werden, so ist das Häckseln ebenfalls ein Vorteil.

Der Gartenhäcksler in Herbst und im Winter

Viele Bäume sollten im Winter beschnitten werden. Je länger der Zeitraum zwischen den Beschneiden und der Phase des Austreibens ist, desto besser kann sich der Baum erholen. Eine Einschränkung besteht jedoch: Die Temperatur sollte im positiven Skalenbereich liegen, ideal sind rund + 7 Grad Celsius. Frost führt dazu, dass Zweige abbrechen und es zu Schäden am Baum kommt. Handelt es sich um früh treibende Bäume, so ist der Schnitt im Herbst die beste Wahl. Hecken stellen eine Besonderheit dar, da sie sowohl in den Sommermonaten als auch im Frühling und im Herbst geschnitten werden. Thuja-Hecken weisen unter idealen Bedingungen ein schnelles Wachstum auf und können daher nur durch regelmäßige Schnitte in Form gehalten werden.

Die meisten Heckenbesitzer, die solch eine Hecke als Umrandung für ihren Garten nutzen, schneiden sie mindestens zwei bis drei Mal im Jahr. Der Schnitt am Ende des Winters sorgt dafür, dass die Hecke in die gewünschte Form gebracht wird. Da sie im Sommer wächst, muss spätestens im Herbst ein erneuter Schnitt erfolgen. Bei einem schnellen Wachstum wird ein zusätzlicher Schnitt im Sommer vorgenommen. Im Herbst werden zudem früh treibende Bäume beschnitten. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Robinie und Kugelahorn. Haben Sie durch die eigene Landwirtschaft Ernte erzielt und möchten Sie das Gemüse als Futtermittel nutzen, so können Sie für kleine Mengen den Gartenhäcksler verwenden.

Wie wähle ich den passenden Gartenhäcksler für die jeweiligen saisonbezogenen Aufgaben aus?

Möchten Sie Bäume beschneiden, so ist die maximale Aststärke ein wichtiges Kriterium. Wird der Häcksler für das Beschneiden von Obstbäumen genutzt, so sollte das Minimum der Möglichkeiten bei 4 Zentimetern liegen. Im Idealfall können auch 7 bis 10 Zentimeter starke Äste gehäckselt werden. Im Falle von Rasenschnitt oder Laub sollte sich in den Herstellerangaben ein Hinweis auf die Eignung für dünne Zweige befinden. Ansonsten kann es schnell zu Verstopfungen kommen. Da Rasenschnitt eine gewisse Feuchte enthält, steigt die generelle Gefahr von Verstopfungen. Ein Rücklauf ist von Vorteil, da er für das Lösen von Verstopfungen genutzt werden kann. Je häufiger Sie den Gartenhäcksler einsetzen, desto höher sollte die Geschwindigkeit sein.

Zwar sind die Preise in diesem Fall höher, Sie gewinnen jedoch deutlich an Zeitersparnis. Die zugehörige technische Angabe ist Liter/Stunde. Hochwertige Modelle zerkleinern rund 80 bis 250 l/h. Die Mobilität ist ein weiterer Punkt, welcher mit der Saison zusammenhängt. Sind Sie Besitzer einer Parzelle in einer Kleingartenanlage, so können Sie den Gartenhäcksler in den Sommermonaten flexibel im heimischen Garten und im Kleingarten nutzen. Achten Sie bei der Auswahl auf das Gewicht und die Unterkonstruktion. Leichte Modelle wiegen rund 20 Kilogramm und sind mit praktischen Rollen ausgestattet. Je leichtgängiger das Rollsystem ist, desto einfacher gestaltet sich der Transport. Benzinhäcksler sind unabhängig von der Stromversorgung.


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